Ein neuer minimaler Blog sprießt aus der Erde

Nach der Einrichtung des Blogs gibt es hier jetzt auch schon den ersten Post. Geschrieben habe ich den schon vor der Fertigstellung des technischen Krams, einfach weil ich es nicht abwarten konnte.

Wer sich fragt was hier entsteht, dem soll nun geantwortet werden. Immer mehr Menschen fragen sich seit dem „Zeitalter des Konsums“, ob der Sinn des Lebens aus immer mehr materiellen Gütern besteht. Autos und Häuser und Fernseher und Computer und Smartphones und Schmuck und Kleidung und Möbel und Gadgets und so weiter. Während viele dieser Dinge eine Bereicherung für den Menschen sind, werden sehr viele Menschen dadurch auch sehr viel gestresster. Wer kennt das nicht? Man schaut Fernsehen während man die neusten News oder den neusten Klatsch auf dem Tablet oder dem PC durchgeht, erhält lustige Katzenvideos in WhatsApp, denkt schon drüber nach was heute Abend gekocht wird oder ob man sich wieder eine Pizza bestellt. Oder man geht shoppen, postet seinen „Kurztrip“ als Instagram-Story oder gar als Bild mit Filter und Hashtags. Produktiver sein, Multitasking, Social Media und das Vorspielen von einem aufregenden Leben. Nur zu oft habe ich Leute auf einer schlechten Party gesehen, die für ein neues Bild mit dem Untertitel „Party 4 life!“ posen, um anschließend wieder still in der Ecke zu sitzen, und auf die Benachrichtigungen für Likes zu warten. Die Party um einen herum ist auf einmal zweitrangig.

Man fühlt sich bei solchen Dingen oft nur sehr kurzfristig wirklich gut. Die Freude über die neue Kleidung, die Pizza vom Dönerladen oder den Tratsch über Klara und Olaf von der Uni vergeht schnell, das kennt man. Das Suchen nach dem nächsten Flash im Leben, dem nächsten leckeren Häppchen, aufregende Dinge und stimulierende Events, bunte Farben, verlockende Drogen (Dazu zählt auch Alkohol) usw., das ist oft das, an was sich viele Menschen klammern. Schämen sollte man sich dafür nicht. Die Werbung und die Firmen die dahinterstehen, geben Milliarden aus, damit wir so werden. Aber sich darüber Gedanken zu machen, ob es eine gute Idee ist, das einfach so hinzunehmen, das ist etwas, was jeder von euch tun sollte. Und genau diesem Thema ist dieser Blog gewidmet.

Solltet ihr euch also manchmal trotz vieler Dinge in eurem Leben leer fühlen, dann möchte ich mich mit euch allen auf eine Tour begeben, die das Leben eines jeden verbessern kann. Gesprochen wird dabei unter anderem über Minimalismus, Geld, soziale Normen, Geschlechterrollen, Religion (Buddhismus) und Ähnliches. Es gibt schon tausende solcher Blogs, und ob dieser sich hier abheben wird weiß ich nicht. Es ist im Grunde eine Art öffentliches Tagebuch für mich, nur dass die Einträge sehr Thematisiert sein werden. Deshalb wird es auch hin und wieder etwas mehr Realtalk geben, Dinge, die ihr vielleicht nicht so gerne hört. Ich bitte lediglich darum, dass ihr euch damit kritisch auseinandersetzt, und vor allem nicht einfach alles hinnehmt, was ich schreibe. Wir alle haben einen Kopf zum Denken, den wir alle als menschliche Rasse öfters verwenden sollten.

Wenn ihr Anregungen für Themen habt, würde ich mich freuen, wenn ihr Kontakt zu mir aufnehmt. Auch kritische Kommentare zum Thema sind jederzeit erwünscht. Außerdem würde ich mich über jede Art von Unterstützung freuen. Wenn ihr also mal einen Artikel lest den ihr besonders mögt, dann erzählt doch euren Freunden davon. Ich halte die Seite mit Absicht sehr schlicht, dazu aber zukünftig in meinen Einträgen über Minimalismus noch mehr.

Wenn ihr bis hier gelesen habt, habe ich wohl nicht alles falsch gemacht.

Also, bis dann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.